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Die Landsmannschaft der
Buchenlanddeutschen (Bukowina) e.V. wurde 1949 gegründet und
ist die überparteiliche und überkonfessionelle Vereinigung
der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden deutschen
Umsiedler aus dem Buchenland und ihrer Nachfahren. Sie
bezweckt die Wahrung und Förderung des Heimatgedankens,
heimatlicher Sitten und Gebräuche und die Fürsorge für die
Landsleute. Diese Zwecke sollen u. a. durch die Pflege des
Kulturgutes und der geschichtlichen Tradition der
Buchenlanddeutschen erreicht werden. Sie ist Herausgeberin
von Publikationen aller Art, Dokumentationen und einer
eigenen Zeitung (SOD). Die Landsmannschaft der
Buchenlanddeutschen führt jährlich Besucher- und
Studienreisen in die Nord- und Südbukowina durch. Sie
unterhält Sing-, Folklore- und Arbeitsgemeinschaften und hat
enge Kontakte zum Bukowina-Institut in Augsburg und zu den
deutschen Vereinigungen und Kultureinrichtungen in der Nord- und Südbukowina.
In den Landes- und Kreisverbänden finden regelmäßig Treffen
und Veranstaltungen statt. Jährlich wird ein Bundestreffen
durchgeführt
.
Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen
(Bukowina) e. V.
Deutschland und Österreich im Überblick...
Postanschrift der Bundesgeschäftsstelle: Alter Postweg 97a, 86159 Augsburg
Tel. 08 21 / 589 3028, Fax: 08 21 / 58 26 50,
geier@bukowina-institut.de
Bundesvorsitzender:
Ewald Zachmann,
Isaabelastr. 1 a, 82140 Olching (privat) Tel.
08142-14182, Fax: 08142-28072,
ewald.zachmann@gmx.de
Stellvertreter: Alfred
Wenzel, Ostlandstr. 45, 38226 Salzgitter-Lebenstedt
(privat)
Tel. 05341-44364 - zugleich Sprecher der Landsmannschaft -
Stellvertreter:
Professor Dr. Kurt Rein, Brunnenstr. 56, 85598 Baldham
Referenten im Bundesvorstand
für
Kultur:
Gertrude Romberger, Stuttgart
Soziales und
Hilfsmaßnahmen in der Heimat: Franz Vorreiter
Dahlienweg 9, 89275
Unterelchingen (privat), Tel. 07308-3189
Presse: Luzian
Geier, Augsburg, Redaktion ,,Der Südostdeutsche”
Alter Postweg 97 a, 86159
Augsburg,
geier@bukowina-institut.de
Frauen: Margot
Grum, Stuttgart
Landesgruppen-Vorsitzende:
Landesverband Baden -
Württemberg:
Gertrude Romberger
Sonntagsweg 11 c, 70569 Stuttgart,
Tel. und Fax (privat): 0711-68130
Bezirksverband Stuttgart:
Edeltraud Nikelski
Kipperweg 20, 70569 Stuttgart,
Tel. 0711/681033
Bezirksverband Ulm:
Helmut Jaschusch
Frühlingstr. 3, 89186 Illerieden,
Tel. 07306/32510
Landesverband Bayern:
Ute Frank
Gautinger Str. 28, 82131
Stockdorf, Tel./Fax: 089 /8 57 41 97 (privat),
gauute28@web.de
Bezirksverband Oberbayern
Bezirksverband Schwaben
Bezirksverband Regensburg
Kreisverband Passau (Ortsverband
Passau, Kreisgruppe Passau)
Kreisverband Hallstadt
Ortsverband Bad Rodach
Bezirksverband Bamberg
(Kreisverband Bamberg, Ortsverband Bamberg)
Landesverband Berlin:
Peter Lehner,
Eibischstr. 7 a, 12357 Berlin,
Tel. 030 / 6623676 (privat)
Landesverband Hessen:
Erika Schäfer, Pruthstr. 18,
64295 Darmstadt, Tel. 06151/ 314348 (privat)
Postanschrift: Erika Schäfer,
Buchenlandheim, Klausenburger Str. 106, 64295
Darmstadt,
Buchenlandheim: Tel. 06151 /
315695
Bezirksverband Frankfurt/Main:
Agnetha Hübner
Fußhain 33, 61197 Florstadt, Tel.
06035 / 4921 (privat)
Landesverband Niedersachsen mit
Nordrhein-Westfalen:
Alfred Wenzel
Ostlandstr. 45, 38226 Salzgitter-Lebenstedt,
Tel. 05341 / 44364 (privat)
Bezirksverband Salzgitter: Rudolf
Huber, Lichtenberger Str. 23, 38226 Salzgitter-Lebenstedt
Bezirksverband Hannover:
Alfred Wenzel
Ostlandstr. 45, 38226 Salzgitter-Lebenstedt,
Tel. 05341 / 44364 (privat)
Ortsverband Nienhagen: Sebastian
Blazy, Storchenweg 9, 29336 Nienhagen, Tel. 05144/1576
(privat)
Landesverband
Nordrhein-Westfalen:
Alfred Wenzel (wie oben)
Landesverband
Rheinland-Pfalz/Saar:
Waltraut Nass
Grasweg 4, 67551 Worms, Tel. 06247
/ 5089 (privat),
nass.adolf@t-online.de
Neue Bundesländer -
Bezirksverband Bitterfeld
und Umgebung -:
Friedrich Strobel
Pestalozzistr. 16, 06792
Sandersdorf, OT-Zscherndorf, Tel. 03493 / 89680 (privat)
Bezirksverband Bitterfeld/Umgeburg
Bezirksverband Börde-Harz
Bezirksverband Sachsen-Thüringen
Österreich
Landesverband Linz/Österreich
Landesverband Graz/Österreich
(Auskünfte über die weiteren
Untergliederungen bei den Landesverbänden)
Mitglied werden oder Mitglieder werben
Da die demographische Entwicklung auch an den
Buchenlanddeutschen nicht spurlos vorüber zieht, ist die
Landsmannschaft um die Aufnahme neuer Mitglieder und um eine
Verjüngung bemüht. Besonders angesprochen werden die
Nachfolgegenerationen, die zunehmend Interesse an der
spannenden Geschichte ihrer Vorfahren gewinnen. Setzen Sie
sich per E Mail:
buchenland@bukowinafreunde.de
mit uns oder mit Herrn A. Wenzel (Telefon-Nr. 05341/44364)
in Verbindung oder laden Sie ganz einfach das
Anmeldeformular herunter.
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Manche stellen
sich die Frage, ob 69 Jahre nach der Umsiedlung, 64 Jahre nach dem
2. Weltkrieg mit beispielloser Vernichtung von Menschen, der
Zertrümmerung von Städten und Ländern, Vertreibung, Flucht, damit
Entwurzelung von Millionen und schließlich politischer Neuordnung
Europas eine Landsmannschaft noch Sinn macht. Schließlich haben sich
die Kinder der Buchenlanddeutschen in ihrer neuen Heimat
eingebracht, fühlen sich dort zu Hause, egal ob in Deutschland,
Osterreich, den USA, Kanada, Brasilien, Rumänien, Ukraine,
Venezuela, Frankreich, Südafrika, Australien oder in der Schweiz.
Ich meine: Die Landsmannschaft sollte solange als möglich
fortbestehen. Denn in ihr verkörpert sich ein zeitloser Teil der
Identität der Buchenlanddeutschen, die keine homogene Volksgruppe
waren. In ihr fanden sich Schwaben, Deutschböhmen, Zipser und
Altösterreicher wieder. Sie fügten sich jedoch mit vielen anderen
Volksgruppen, wie Rumänen, Ukrainern, Juden, Huzulen, Lippowenern,
Polen, Magyaren, Armeniern und Slowaken zu einer lebensfähigen,
politisch funktionierenden, kulturell und geistig nach innen und
außen nachhaltig wirkenden Gemeinschaft - man denke nur an die
besondere Integrationskraft und Ausstrahlung der in Europa
sudöstlichst gelegenen ehemaligen deutschsprachigen Universität
Czernowitz - zusammen. Diese Besonderheit der Geschichte der einst
als die „Schweiz des Ostens" bezeichneten, von Nationalismus und
Kommunismus schließlich zerstörten Region, prägt den von Toleranz
und Freiheitswillen getragenen bukowinischen Geist und dokumentiert
gleichzeitig dessen Feind, die totalitäre Politik. Wir, die
Nachfahren der Buchenlanddeutschen, begreifen diese Geschichte als
Vermächtnis, das es durch die Existenz und das Wirken der
Landsmannschaft zu bewahren gilt. Deshalb danken wir allen, die sich
über Jahrzehnte für die Gemeinschaft der Buchenlanddeutschen und ihr
Wohl ehrenamtlich eingesetzt haben, bei der Heimatzeitung „Der
Südostdeutsche" als weltweites Bindeglied der Landsleute sowie Forum
der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft all derer, die sich
mit der Bukowina befassen. Diese Monatsschrift ist gleichzeitig ein
fortgeschriebenes Archiv. Unser Dank richtet sich an viele
Einrichtungen und Politiker in Deutschland und Österreich, die
deutschen Bundesregierungen sowie Landesregierungen, die für eine
bestmögliche Integration gesorgt haben. Besonders zu danken haben
wir dem Bezirk Schwaben, der vor 50 Jahren die Patenschaft über
unsere Volksgruppe übernommen hat. Sie trug zum Fortbestehen der
Landsmannschaft bei, führte zur Gründung des Bukowina-Instituts,
trägt mit der Partnerschaft der Bezirke Schwaben, Suczawa und
Czernowitz dazu bei, dass sich Wissenschaftler, Lehrer, Schüler,
Unternehmer begegnen, Krankenh��usern, Kindergärten und Heimen
geholfen wird, letztlich diese Gegend wieder nach Europa
zurückfindet. Ein friedliches Europa besteht nämlich aus einem
Mosaik miteinander verwobener Regionen. Lasst uns diesen Weg
gemeinsam fortsetzen. Unsere Kinder werden es uns einmal danken.
Augsburg, Pfingsten 2005
Ewald Zachmann, Bundesvorsitzender
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Sehr geehrter
Bundesvorsitzender Zachmann,
liebe Landsleute,
am 13. und 14. Juni 2009 feiert die
Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen ihr 60 jähriges Bestehen.
Leider wird es mir nicht möglich sein, bei Ihrem Treffen und der
Festkundgebung anwesend zu sein, da ich in diesen Tagen nicht in
Deutschland sein werde.So bleibt mir nur, Ihnen schriftlich meine
herzlichsten Gluckwünsche auszusprechen. Sie haben nach stürmischen
Zeiten große Erfolge verzeichnet. Die Arbeit der Buchenlanddeutschen
ist mehr denn je von Bedeutung für Deutschland und für Europa. Sie
ist ein fester und unzerstörbarer Boden, auf dem das Fundament für
unsere europäische Zukunft gelegt wurde. Wir können mit Optimismus
und Vertrauen in die Zukunft blicken. Ihr Einsatz steht dafür!
In diesem Sinne grüße ich
alle Anwesenden herzlich und wünsche weiter einen großen Erfolg.
gezeichnet:
Erzherzog Dr. Otto von Habsburg
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Kürzlich weilte ich bei einer mir bis dahin unbekannten Familie. Am
Schluss des gemütlichen Abends erklärte die Enkelin, deren Großvater
aus Czernowitz stammte, wie stolz sie sei, Bukowiner Nachfahrin zu
sein. Das ließ mich aufhorchen, denn ein derartiger Satz aus dem
Munde einer jungen, in Deutschland geborenen Studentin verblüffte
mich doch etwas. Und doch – seien wir ehrlich! Sind wir denn nicht
fast alle stolz darauf, Bukowiner zu sein? Sind wir nicht stolz auf
die Leistungen unserer Vorfahren? In diesem Jahr feiert die kleine
Gruppe der Deutschen und ihr Freundeskreises das Jubiläum 100 Jahre
Deutsches Haus. Wir sollten nicht zögern, diesen Deutschen und der
Stadt Czernowitz, die Generationen von Buchenlanddeutschen als
Richtschnur diente und von der wichtige Impulse für die Gemeinschaft
und ihre Kultur ausgegangen sind unsere Reverenz zu erweisen und sie zu unterstützen.
Spenden können auf das Konto der Landsmannschaft der
Buchenlanddeutschen überwiesen werden, Postbank München, Konto
74804, BLZ 700 100 80. Der Spendenbetrag (steuerlich absetzbar) wird
dem Vorstand des Vereins von offiziellen Vertretern der
Buchenlandeutschen dann direkt übergeben.
Emilian Fedorowytsch
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