Familienforschung

Bukowinafreunde - Verbindungsplattform für Buchenlanddeutsche, deren Nachkommen und an der Bukowina Interessierte weltweit

Bukowinafamilienforschung

In der nachstehenden Übersicht finden Sie private Familienforscher mit Angabe von Orten, zu denen sie persönlich geforscht haben. Wenn Sie zu aufgeführten Orten Fragen haben sollten, können wir versuchen den Kontakt herzustellen

Wir haben für Interessenten, die nach Bukowina-Familiennamen suchen ein Bukowinagenalogie-Forum eingerichtet. Hier können Sie nach Namen suchen oder nach Anmeldung selbst eine Suchanzeige aufgeben. Wie bei allen Foren kann es einige Zeit dauern, bis Sie eine Antwort erhalten. Bei dieser Gelegenheit appellieren wir an Familienforscher mit umfangreichen Datenbanken, sich im Forum aktiv zu beteiligen.
bukowinagenealogie.siteboard.eu

Für Buchenländer ist Familienforschung eine interessante Aufgabe und zugleich eine große Herausforderung.  Bei der Suche nach ihren Vorfahren, bei denen es sich um mutige und fleißige Menschen handelte, die als Siedler ein Land urbar machten um es zu bewohnen, stoßen die Nachfahren auf die bewegende geschichtliche Entwicklung der Bukowina. Bei der Arbeit auf diesem Gebiet wird man mit vielen neuen Erkenntnissen belohnt. Haben  sich doch die deutschen Bewohner aus verschieden Regionen in der Bukowina angesiedelt, um sich zusammen mit anderen Volksgruppen eine gemeinsame Heimat aufzubauen. Die genealogische Arbeit ist nicht ganz einfach. Die bekannten offiziellen Datenbanken führen in der Regel nur zu Teilergebnissen. So muss man sich nach ersten Erfolgen auf eine mühsame Spurensuche begeben, die häufig darin mündet, dass man sich die nötigen Informationen aus alten Kirchen-, Grund- und Gemeindebüchern oder ähnlichen Dokumenten zusammentragen muss.  

Deutsche Bukowina-Genealogen

In Deutschland hat die inzwischen aufgelöste Raimund-Friedrich-Kaindl-Gesellschaft genealogische Hefte für Familienforscher herausgegeben. Der Arbeitskreis “Bukowiner Familienforscher” ist wieder aktiv. In Unterelchingen beschloss ein Dutzend Genealogen und Ahnenforscher den Arbeitskreis wieder aufzunehmen. In der Ausgabe vom 20.7.2009  haben sich in “DER SÜDOSTDEUTSCHE” die Familienforscher z. T. mit Angabe der Bukowiner Herkunftsorte, an denen sie arbeiten, vorgestellt In  Amerika befasst sich die “Bukovina Society of the Americas” mit Familienforschung  Hier existiert eine genealogische Datenbank, in die ein Teil der deutschen Familienforscher ihre Ergebnisse ebenfalls einstellen. Mitgliedern der Bukovina Society werden diese Daten und weitere Informationen zur Verfügung gestellt. Der Jahresbeitrag beträgt 15 $. Es kann auch eine Mitgliedschaft für ein Jahr eingegangen werden. Nach Bezahlung des Beitrages, die auch online erfolgen kann, erhält man durch Zuteilung eines Passwortes den Zugang zur Datenbank.
www.bukovinasociety.org

Hinweise zu Familienunterlagen im Bundesarchiv

Wichtige Dokumente zur Ge­schichte der Bukowiner Umsiedler – sowohl zu Familiengeschichte als auch zur damaligen Vermögenslage – besitzt das Bundesarchiv in 12174 Berlin, Postfach 450569. Die rele­vanten Unterlagen der damaligen Einwanderungszentrale EWZ wer­den für Betroffene oder Nachkom­men nur dann erteilt, wenn Zweck der Suche, Name und Geburtstag der Antragsteller sowie die Ver­wandtschaft zu den Umsiedlern angegeben sind (ev. Kopie des Per­sonalausweises, der Einbürgerungs­urkunde etc). Für den Suchauftrag und die Kopien sind die Kosten vom Antragsteller zu entrichten (laut Richtlinien der üblichen Archiv-Kostentabelle).    

Laut damaligen Staatsverträgen wurde das Vermögen der Umsiedler (auch Schmuck, Devisen) dem rumänischen Staat bzw. der Sowjet­union überlassen, die den Gegen­wert an das Reich entrichten sollten bzw. überwiesen haben (Rumänien). Dieses sollte dann die Umsiedler entschädigen bzw. für den Ausgleich oder Gegenwert aufkommen, was infolge der Kriegsereignisse meist nicht geschehen ist. Der Lastenaus­gleich war in diesem Sinne keine Entschädigung für die Umsiedler. Die Dokumentation der Vermögensbestände der Umsiedler wurde von sogenannten Taxatoren vorgenom­men und in zwei Ausführungen fest­gehalten, jeweils ein Exemplar für die deutsche Seite. In Rumänien lie­gen die Zweitschriften im Archiv des Auswärtigen Amtes in Bukarest. 
(L. G.)
Der Südostdeutsche Nr. 10 vom 20.10.2009  

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