Nachkommen der Buchenlanddeutschen

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Die Nachkommen der Buchenlanddeutschen

Schlussbemerkung

Der Rückblick auf allgemein zugängliche Daten der Vergangenheit der Bukowina soll der Nachkommenschaft der Buchenlanddeutschen  die ehemalige Heimat ihrer Vorfahren näher bringen und auch weitere Interessenten dazu anregen, sich mit der Thematik zu beschäftigen. Die Schilderungen der Zeit ab 1774 erfolgen schwerpunktmäßig aus der Sicht des Deutschtums, das beim Aufbau des Schulwesens, der Verwaltung und der Wirtschaft sowie im kulturellen Bereich entscheidende Pionierarbeit geleistet hat und erheben weder Anspruch auf Vollständigkeit noch gehen sie näher auf die Leistungen der anderen Ethnien der Bukowina ein, die am Werden und Gedeihen des Landes gemeinsam mit den Deutschen mitgewirkt haben. Sich hier weiter zu informieren bleibt der Initiative des Einzelnen überlassen.

Es würde den Rahmen dieser Ausarbeitung sprengen, wollte man hier auch die Leistungen die von einzelnen Volksgruppen der Bukowina auf kulturellem Gebiet, insbesondere in den Bereichen Literatur, Musik und Kunst erbracht wurden, detailliert anführen. Doch lässt sich wohl mit Recht behaupten, dass neben den spezifisch-ethnischen Beiträgen das Zusammenleben der Bukowiner Bevölkerung Ergebnisse hervorbrachte, die äußerst respektabel waren und weit über das Nationale hinausgehen.

Es sollte nicht vergessen werden, dass sich die jüdische Intelligenz seit Beginn der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – insbesondere in der Hauptstadt des Landes – mit der deutschen Sprache und Kultur identifizierte und um die Jahrhundertwende zu einem ihrer Hauptträger wurde. Verwiesen sei auf das reichhaltige literarische Schaffen und die umfangreiche Presselandschaft. Auch nach 1918 behielten die Juden in Czernowitz ihre Verbundenheit mit der deutschen Sprache und Kultur bei. Um so stärker trafen sie die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges.

Verfasser:E. G. F. – Deutschland  September 2009 –

Aktueller Stand: 20. Januar 2016

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