Die österreichische Zeit

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Die österreichische Periode in der Bukowina (1774–1918)

Entstehung und Werdegang der Bukowina

Seit 1514 stand das rumänische Fürstentum Moldau (Gründung 1359) und somit auch dessen nördlicher Landesteil, die Bukowina, unter der Oberhoheit der Türkei und war Konstantinopel gegenüber tributpflichtig.  Österreich – unter  Kaiser Joseph II – das in den mehrfachen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen der Türkei und der aufstrebenden Großmacht Russland,  auf wiederholten Wunsch der Türkei hin, Schlichtungsverhandlungen zwischen den beiden Parteien übernahm, erkannte die großen strategischen und politischen Möglichkeiten, die eine Einnahme der Bukowina für  Österreich bot und setzte in  geschickten Verhandlungen mit der Türkei und durch vorherige Schaffung vollendeter Tatsachen bereits im Jahre 1774 die Übernahme des Bukowiner Territoriums in eigener Regie durch.     

Der Protest des damaligen moldauischen Fürsten Grigore Ghica III., eines der Türkei unterstehenden Vasallen albanischer Herkunft, wurde von den Türken nicht beachtet. Er wurde kurzerhand stranguliert.

In der am 2. Juli 1776 unterzeichneten Abgrenzungsurkunde von Balamutka, in der alle Grenzen des Österreich zugefallenen Gebietes abgesteckt und anerkannt wurden, gab Österreich dem  10.442 qkm großem Territorium die bereits im 14. Jahrhundert zu findende Bezeichnung „Bukowina“ (von den Deutschen  in der Übersetzung auch  „Buchenland“ genannt). 

Es  gibt eine Reihe von Daten, die bekräftigen, dass die in der gesamten Bukowina – in kompakter Menge jedoch vorwiegend im Nordteil des Landes – ansässigen Ukrainer  die Urbevölkerung des Landes gewesen sind. Diesbezügliche Ansichten und Argumentationen  zwischen der Mehrheit rumänischer Historiker und ukrainischen Historikern decken sich nicht und führen häufig zu verhärteten Diskussionen. Dagegen kann man das überwiegend  von Rumänen besiedelte Gebiet der Südbukowina mit der früheren moldauischen Hauptstadt Sučava (ab 1564 übernahm Jassy diese Funktion) als moldauisches Kernland bezeichnen. Hier lagen die wichtigsten herrschaftlichen und geistlichen Mittelpunkte des Landes. Auch der an den Gebirgshängen lebende, den Ukrainern zuzurechnende Stamm der Huzulen und die der gregorianisch-armenischen Kirche angehörenden Armenier sowie die Juden waren im Lande bereits ansässig. Gleiches gilt für die Zigeuner, die in der Mehrheit feste Wohnsitze hatten.  

Im Verlauf der österreichischen Militärregierung (1774-1786) legten die Generäle Gabriel Freiherr von Splény (1774-1778) und Karl Freiherr von Enzenberg (1778-1786) die organisatorische Basis für die Entwicklung der Bukowina zu einem Landesteil Österreichs, der im Verlauf der nachfolgenden Jahrzehnte zu einem Musterland der Monarchie aufsteigen sollte.

Die zu Beginn vorhandene Einwohnerschaft von ca 75.000 Menschen (Dazu gibt es auch abweichende Angaben) wuchs bis 1910, gemäß damaliger Volkszählung, auf 794.945 Personen an, davon 38,4 % Ruthenen (Ukrainer), 34,4 % Rumänen, 12,0 % Juden, 9,2 % Deutsche,  sowie 6,0 % Bewohner anderer ethnischer Zugehörigkeit, wie Polen, Armenier, Ungarn, Slowaken, Tschechen, Lippowaner, Zigeuner u. a.. (Die Lippowaner bzw. Philipponen sind Angehörige einer Sekte der „Altgläubigen“, die sich im 17. Jh. von der russisch-orthdodoxen Kirche als konservative Gruppe losgesagt und auf Grund ihrer Verfolgung Russland verlassen hatten).

Die ersten Amtshandlungen der Generäle bestanden in der Vermessung des Landes, im Aufbau der Infrastruktur (Verkehr, Nachrichtenübermittlung, Verwaltung, Gemeinwesen, Sicherheitswesen, Gesundheitswesen), in der Förderung der Besiedlung des relativ menschenarmen Gebietes mit Kolonisten aus westlichen Teilen des Reiches, dem Aufbau des Schulwesens, dem Ausbau von Militärstandorten und der Einleitung von Schritten zur Reformierung des kirchlichen Systems. Mit Letzterem wurde der griechisch-orthodoxe Bischof Dositheus Chereskul betraut, dessen Bistum von der Jassyer Rechtsabhängigkeit gelöst wurde und der seinen Sitz von Radautz nach Czernowitz  verlegte, wo er im November 1781 feierlich eingeführt wurde. Das neue Bistum unterstand bis 1873 der Metropolie von Karlovitz in Slawonien, jedoch nur in Fragen des Dogmas und rein spirituellen Angelegenheiten. Die vielen Klöster wurden – bis auf drei – säkularisiert und die Klostervermögen nebst Grundbesitz in eine neue religiös-wirtschaftliche Einheit, den „Griechisch-Orientalischen Religionsfonds“ (seinerzeit offizielle Bezeichnung für den Griechisch-Orthodoxen Religionsfonds) eingegliedert, aus dem der Unterhalt des gesamten griechisch-orthodoxen Klerus, einschließlich der  Kirchen, Klöster und – im Bedarfsfall – Schulen und sonstigen nützlichen Einrichtungen bestritten werden sollte. Die unumgängliche  Durchführung der Säkularisation erfolgte trotz zähesten Widerstandes der Kirche.

“Am 23. Januar 1873 erhielten die Orthodoxen der Bukowina mit dem Erzbistum Czernowitz eine völlig unabhängige Institution. Dem Metropoliten von Czernowitz waren auch die dalmatinischen Bistümer Zara und Cattaro sowie die orthodoxen Gemeinden von Triest und seit 1883 auch Prag, also alle Orthodoxen der im Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder unterstellt.” (15) S. 17 – Zum ersten Erzbischof und Metropoliten wurde der Bukowiner Bischof Eugen Hakman ernannt.


Die überwiegende Mehrheit der Landesbewohner, zu der neben den Rumänen auch die Ukrainer zählten, gehörte schon in vorösterreichischer Zeit der Griechisch-Orthodoxen Kirche an (mehr als 70 %). Ein großer Teil der eingewanderten Deutschen, Ungarn und Polen war römisch-katholisch. Die aus Galizien eingewanderten Ukrainer waren meistens Anhänger der griechisch-katholischen Konfession. Gleich nach den Katholiken folgte die israelitische Glaubensgemeinschaft, die ebenfalls schon in vorösterreichischer Zeit im Lande vertreten war. Weiterhin lebten vor allem in der Südbukowina Deutsche  evangelischen  Glaubens. Zu der der dritten Konfession, die schon in der moldauischen Bukowina vorhanden war, zählten die der gregorianisch-armenischen Kirche angehörenden Armenier. Letztendlich seien die ehemals aus Russland ausgewanderten “Altgläubigen”, auch Lippowaner genannt, erwähnt, die sich auch in der Bukowina niedergelassen hatten. 

Die Bukowina in ihrer Gesamtheit verfügt über guten Ackerboden, Weidegebiete und große Waldflächen. Landwirtschaft und Holzverarbeitung bilden die Haupterwerbsquellen. Bis zum Beginn der österreichischen Ära dominierte die Viehwirtschaft. Im Zuge der Besiedlung des Landes brachten deutsche Bauern qualitativ hochwertige landwirtschaftliche Kenntnisse mit, deren Einsatz den damals noch äußerst bescheidenen Ackerbau so weit voranbrachte, dass die späteren Ernteerträge der Bukowina über dem Gesamtdurchschnitt der anderen österreichischen Länder lagen. Die im militärischen Auftrag betriebene Pferdezucht im Staatsgestüt Radautz setzte positive und nachahmenswerte Beispiele für die ansässige Bevölkerung, was wiederum der Viehzucht im gesamten Land breiten Auftrieb verschaffte. Auch der Ackerbau und die Viehhaltung im gesamten Land bekamen durch fiskalische und technische Unterstützung, Ermunterung und Beispielgebung starke Entwicklungsimpulse. Dem bis dahin herrschenden Raubbau in der von  großen Waldflächen bedeckten Bukowina setzte die Regierung von Anfang an (1776) durch eine neu eingeführte Waldordnung ein Ende. Die Bewirtschaftung der Forste erfolgte von da an durch ins Land hereingeholte geschulte Kräfte und förderte zusätzlich die Errichtung von Sägewerken und Glashütten, wozu weitere Kolonisten aus den westlichen Teilen der Monarchie eingesetzt wurden. Weil die systematische Forstwirtschaft erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einsetzte, befand sich der weitaus größte Teil der Wälder um 1900 im Stadium der Haubarkeit und bildete ein unschätzbares Kapital der Bukowina.

Der Griechisch-Orientalische Religionsfonds, als größter Grundbesitzer der Bukowina, dem um 1850  231.370 ha Waldungen und 23.154 ha  Äcker gehörten, beschäftigte im Jahre 1918 rund 28.000 Menschen und war der größte Wirtschaftsbetrieb in der Bukowina. Sehr große Ländereien und Waldgebiete befanden sich außerdem in den Händen hauptsächlich rumänischer, durchweg außerhalb der Bukowina ansässiger, Großgrundbesitzer.   

Seit ältesten Zeiten betätigten sich Armenier und Juden als Händler und Gewerbetreibende. Letztere fungierten auch häufig als Pächter von Dörfern oder Landgütern und hielten die Schankrechte. Die wenigen Städte der Bukowina waren Zentren für die Beamtenschaft, Lehrer, Geistlichkeit, Handwerker, Gewerbetreibende, Kaufleute und Militärs, die über die gesamte österreichische Periode hin aus allen Teilen des Reiches ins Land kamen. Zum größten Handelszentrum der Bukowina entwickelte sich die Hauptstadt Czernowitz mit ihrer Umgebung. Schließlich war dieser Teil des Landes der am meisten besiedelte und reichste, insbesondere deswegen, weil sich hier das größte kommunale Netz befand und die Stadt selbst an der Handelsstraße Rumänien – Lemberg –  Warschau – Krakau nach Zentral- und Westeuropa lag. Die Linienverbindungen und Verkehrswege verbanden alle Landesteile der Bukowina und waren auch an die Nebenverbindungen im Landesinneren gut angeschlossen. Czernowitz entwickelte sich auch zu einer großen Garnisonstadt. Zu der wohl bekanntesten Militäreinheit zählte das “Infanterie-Regiment Erzherzog Eugen Nr. 41”. Eine nennenswerte Montanindustrie konnte sich trotz diverser Erzvorkommen aufgrund nicht gesicherter Absatzmöglichkeiten und in Ermangelung kostengünstiger und geeigneter Kohlevorkommen nicht entwickeln. Diesbezüglich hoffnungsvollen Engagements der ersten Jahrzehnte war kein dauerhafter Erfolg beschieden. Erwähnenswert ist auf jeden Fall das über 30-jährige Engagement des Anton Manz von Mariensee, der zum Begründer des modernen und sozial-fürsorglichen Bergbauwesens in der Bukowina wurde.

“Kennzeichnend für die erste Phase der Landesentwicklung während der Zeit der Militärverwaltung von 1774 bis 1786 waren die spontanen Zuwanderungen von deutschen Handwerkern, die die einsetzende Bautätigkeit für Offiziere und Verwaltungsbeamte und ihre Familien angelockt hatte.” (10) S. 222 –

Die Ansiedlung deutscher Bauern, landwirtschaftlicher Fachkräfte wie auch von Bergleuten, Glas- und Waldarbeitern und Waldbauern erfolgte in den ersten Jahrzehnten, 1782 bis 1850, in mehreren Schüben. Einen Großteil der Kolonisten stellten Südwestdeutsche, Deutsche aus der Zips (Oberungarn) und Böhmerwäldler. Im Gefolge der von Österreich betriebenen Politik ließen sich zusätzlich Ungarn, Polen, römisch-katholische Armenier, Lippowaner (großrussische Sekte der „Altgläubigen“), Slowaken und Zigeuner in der Bukowina nieder. Da die Bukowina im Vergleich zu den angrenzenden Ländern in vielem bessere Lebensbedingungen und vor allem Anschluss an die westliche Kultur und Zivilisation bot, wanderten ebenfalls viele Rumänen (aus der Moldau, aus der türkisch besetzten Enklave Chotyn am Dnister und aus Siebenbürgen) und Ukrainer, sowie in bedeutender Anzahl auch Juden (beide Gruppen vornehmlich aus Galizien), in das Land ein, wo sie die Anzahl dieser bereits im Lande ansässigen Ethnien verstärkten.

Eine wichtige Rolle für die Gesamtentwicklung des Landes spielte der zu Beginn besonders von General von Enzenberg forcierte systematische Aufbau des Schulwesens, denn außer 2 nachweisbaren Klerikalschulen – die bedeutendste befand sich im Kloster Putna – besaßen die Einwohner des Landes keine größeren Bildungseinrichtungen. Allerdings dienten die Klerikalenschulen ausschließlich der Ausbildung des geistlichen Standes. Eine gewisse Basisbildung für das Volk vermittelten die in ruthenisch (ukrainisch) bewohnten Dörfern existierenden sogenannten Küsterschulen (Djakiwke) und im ganzen Lande tätige vereinzelte Privatlehrer. Höhere Bildung konnte man nur auf ausländischen Schulen erlangen.  

Die aufgrund kaiserlicher Verfügung vom 6. August 1786 und gegen den Mehrheitswillen der Bevölkerung vollzogene verwaltungsmäßige Vereinigung der Bukowina mit Galizien – allerdings als eigener Kreis – bescherte der fortschrittlichen Entwicklung des Landes einen herben Schlag. Die Gründe für die Entscheidung des Kaisers sind nirgendwo  fixiert. Es gibt die These, dass der katholische Klerus in Lemberg über seine Verbindungen in Wien und einflussreiche Persönlichkeiten in Galizien gegen die Selbständigkeit der Bukowina agiert haben. (4) sh. Inhalte S. 90-92 –

Die Polen spielten vor allem als Beamte eine Rolle. Auf sie ist die polnische Schreibung der Bukowiner Orstnamen in österreichischer Zeit zurückzuführen, die im deutschen Sprachgebrauch noch heute angewandt wird (z. B. Czernowitz statt ursprünglich Tschernowitz und Suczawa statt Sutschawa oder rumänisch Suceava). Daneben kamen viele polnische Geistliche ins Land, ebenso Angehörige städtischer Berufe. 63 Jahre lang wurde die Bukowina in der Folgezeit von Lemberg aus regiert. Die dortige Verwaltung bediente sich vor allem ab 1815, als das gesamte Bukowiner Schulwesen dem römisch-katholischen Konsistorium in Lemberg unterstellt wurde, nicht nur einer offenen Polonisierungspolitik, sie hob auch den von den österreichischen Militärgouverneuren eingeführten Schulzwang auf und versuchte der Bevölkerung den Katholizismus überzustülpen. Dies bewog die Mehrzahl der orthodoxen Bevölkerung sowie teilweise auch Protestanten und Juden dazu, ihre Kinder nicht mehr zur Schule zu schicken, was einen Rückgang in der Anzahl der Schulen um über 50% zur Folge hatte. Die meisten Lehrer waren Deutsche und Polen.

Neben der deutschen, polnischen und rumänischen Sprache gab es in den Schulen keinen Raum für das Ruthenische (Ukrainische), das nicht als Landessprache anerkannt wurde. “Viele von den Polen in der Bukowina getroffenen Maßnahmen hatten das Ziel, bei den ruthenischen (ukrainischen) Bewohnern keine höhere kulturelle Entwicklung zuzulassen und auf diese Weise deren Ethnie auf einfachste Art zu denationalisieren.” (16) S. 221 –  In jener Zeit, als die ukrainische Sprache an den Schulen nicht zugelassen war,  wurde jedoch die rumänische Sprache protegiert und es wurden Unterrichtsbücher in rumänischer Sprache aufgelegt. (16) sh.
S 222 – Auf entsprechende kirchliche Interventionen aus griechisch-orthodoxen Kreisen hin wurde erreicht, dass die Oberaufsicht über die Schulen der Bukowina dem Lemberger römisch-katholischen Konsistorium 1844 entzogen wurde und zunächst für die Schulbezirke Radautz und Suczawa und später insgesamt auf das griechisch-orthodoxe Czernowitzer Konsistorium überging. (16) sh. S. 661-662
 

“Von Anbeginn des 19. Jahrhunderts begannen bei den ukrainischen Bergbewohnen, den Huzulen, soziale Unruhen, die in den 40-er Jahren unter Führung von Lukjan Kobyletzia beträchtliche Ausmaße annahmen.” (16) S. 216 –  

Die sich hauptsächlich im passiven Widerstand tausender Landbewohner äußernden Proteste und darauf folgenden Klagen richteten sich immer öfter gegen die Grundherren, die aus ihren Ländereien immer exzessivere Erträge erzielen wollten – u.a. durch erhöhten Baumschlag und Vergrößerung der Ackerbauflächen – und für die Nutzung der Felder und Weidegebiete höhere als im Gesetz festgelegte Abgaben forderten.

Die Revolution in Europa, die am 13. März 1848 auch Wien erfasste, besiegelte die Existenz der zentralistischen Staatsführung Österreichs. Der Kaiser war gezwungen, die Zensur abzuschaffen, die Freiheit der Presse und die Bildung von Nationalgarden in jedem Land der österreichischen Monarchie zuzulassen, den nationalen Gruppen gewisse Rechte zu geben und den Frondienst aufzuheben. 

In der Bukowina regte sich schon lange der Wunsch nach einer Abspaltung von Galizien. Zur Gründung des selbstständigen Herzogtums Bukowina gab der Rumäne Eudoxius Hormuzaki, Nachkomme einer angesehen Bojarenfamilie griechischer Herkunft mit Besitz in der Nordbukowina den Anstoß, indem er eine an den Kaiser gerichtete Petition verfasste und diese mit zahlreichen Unterschriften versehen am 3. August 1848 der Reichsverwaltung überreichte. Die Hauptforderungen beinhalteten „Wahrung der Nationalität“, “Bewilligung eines eigenen Landtages mit Sitz in Czernowitz” sowie eine „eigene Provinzialverwaltung“. Nach einer weiteren Petition und Bittschrift nach der Thronbesteigung von Kaiser Franz Joseph I. bekam die Bukowina am 4. März 1849 die Eigenschaft eines autonomen Kronlandes mit dem Titel eines Herzogtums zugesprochen. Die verwaltungsmäßige Trennung von Galizien erfolgte 1853. 

General Karl Freiher von Enzenberg
Aus Geschichte von Czernowitz
Raimund Friedrich Kaindl
Universitätsbuchhandlung H. Pardini
Czernowitz 1908

 

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